Fachtag zu Traumafolgestörungen in Bonn

„Hinter guten Türen: Wenn Schutzräume zerbrechen - Traumafolgestörungen diagnostizieren, verstehen, behandeln".
Rund 150 Teilnehmer:innen, – überwiegend Ausbildungsteilnehmer:innen und Dozent:innen der VALEARA Akademie in Bonn, – nutzten die Gelegenheit für einen intensiven Fortbildungstag.
Der Auftakt fand im Cinestar Kino am Bonner Marktplatz statt: Gezeigt wurde der Dokumentarfilm „Hinter guten Türen“. Hinter guten Türen – Dokumentarfilm und Kampagne. Im Anschluss gab es einen Austausch mit der Schauspielerin und Regisseurin Julia Beerhold, begleitet von der psychologischen Psychotherapeutin Sabine Lehner, Dozentin der Akademie.
Am Nachmittag folgte ein vielseitiges Workshopprogramm mit praxisnahen Einblicken, unter anderem zu folgenden Themen:
- Tiefenpsychologisch orientierte Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen im Autismusspektrum unter besonderer
- Berücksichtigung von Trauma- Einblicke in den Praxisalltag
- Trauma und Sucht
- EMDR als Gruppentherapie: Möglichkeiten und Grenzen
- Einführung in EMDR“ (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)
- Von der Inklusion zur Integration: Psychotraumatologische Arbeit mit ukrainischen Soldaten nach Kriegserfahrungen – klinische Erfahrungen aus dem Amputee-Football-Projekt in Rzeszów
- Standardisierte Traumadiagnostik bei Kindern und Jugendlichen

„Wir führen seit vielen Jahren Fachtage zu sehr spezifischen Themen durch. Traumafolgestörungen sind ein komplexes Krankheitsbild, was spezifisches Wissen erfordert. Umso wichtiger für uns, den Therapeut:innen und Dozent:innnen unserer Akademie einen kompakten und fundierten Einblick in Diagnostik und Therapie zu ermöglichen“, erklärt Dr. phil. Lisa Miebach, Leiterin der VALEARA Akademie.
Neben den fachlichen Inhalten bot der Fachtag auch bewusst Raum für persönlichen Austausch – ein wichtiger Bestandteil, um Wissen zu vertiefen und Perspektiven zu erweitern.
